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„Gut leben und älter werden in Aalen“ im Welland

Die kommunale Seniorenarbeit der Stadt Aalen hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Im Rahmen der Fachplanung „Gut leben und älter werden in Aalen“ wurden am 22. Juni die ersten beiden Skulpturen „Offene Ohren“ in Dewangen und Fachsenfeld offiziell aufgestellt. Das innovative Beteiligungsprojekt stellt die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt und feierte kürzlich in Ebnat weiteren Zuwachs.

Das Projekt der kommunalen Seniorenarbeit stärkt nachhaltig die soziale Infrastruktur in den Aalener Teilorten mit dem Ziel, älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen. Umgesetzt wird das Vorhaben im Rahmen des „Blaubus-Programms“. Dieser Rahmen wurde bewusst gewählt, um mit einem Kunstprojekt mehrere Generationen gleichzeitig anzusprechen und frühzeitig breite Aufmerksamkeit für das „Offene Ohr“ in der Bevölkerung zu schaffen. Zur Stärkung der lokalen Identifikation gestalteten die Teilnehmer „Offene Ohren“. Unter Anleitung der Künstlerin Andrea Lingel entstanden zwei markante Skulpturen.

Auf dem Bild sind  Norbert Gerschewski (Ansprechpartner vor Ort), Andrea Lingel (Künstlerin), Andrea Zeißler (Ortsvorsteherin Dewangen), Genowajte Strauß (Kommunale Seniorenarbeit) zu sehen.
Enthüllung Offenes Ohr in Dewangen: Personen von links: Norbert Gerschewski (Ansprechpartner vor Ort), Andrea Lingel (Künstlerin), Andrea Zeißler (Ortsvorsteherin Dewangen), Genowajte Strauß (Kommunale Seniorenarbeit) (© Stadt Aalen)
Auf dem Bild sind Hans-Dieter Retzbach (Pfarrvikar), Renate Leis (Ortschaftsrätin), Sabine Kollmann (Ortsvorsteherin Fachsenfeld), Andrea Lingel (Künstlerin), Genowajte Strauß (Kommunale Seniorenarbeit) zu sehen.
Enthüllung Offenes Ohr in Fachsenfeld: Personen von links: Hans-Dieter Retzbach (Pfarrvikar), Renate Leis (Ortschaftsrätin), Sabine Kollmann (Ortsvorsteherin Fachsenfeld), Andrea Lingel (Künstlerin), Genowajte Strauß (Kommunale Seniorenarbeit) (© Stadt Aalen)

Sie stehen als Symbol für die direkte Verbindung zwischen der Bevölkerung und der Stadtverwaltung. Nach der erfolgreichen Gestaltungsaktion in Dewangen und Fachsenfeld stehen die „Offenen Ohren“ nun in der Geschäftsstelle der Kreissparkasse Ostalb in Fachsenfeld und im Eingangsbereich des Rathauses in Dewangen. Sie fungieren ab sofort als analoge Briefkästen für die sogenannte „Bedarfspost“. Bürgerinnen und Bürger können dort ihre konkreten Wünsche, Sorgen und Anregungen einwerfen. Die Rückmeldungen fließen direkt in die kommunale Seniorenarbeit ein und decken sechs zentrale Handlungsfelder ab: Selbstbestimmtes und barrierefreies Wohnen; Mobilität; Gesundheit und hausärztliche Versorgung; Pflege und Entlastung für pflegende Angehörige; Gesellschaftliche Partizipation und bürgerschaftliches Engagement sowie Digitalisierung. 

Projekt wächst weiter: Drittes Ohr in Ebnat fertiggestellt

Auf dem Bild sind Andrea Lingel (Künstlerin), Genowajte Strauß (Kommunale Seniorenarbeit), Jutta Grieser (Ansprechpartnerin Ebnat), Uwe Grieser (Ortsvorsteher Ebnat), Magdalena Grämer (Initiative ?Miteinander-Füreinander?), Margot Heiter (Ehrenamtliche ?Schwätze bei der Supp?, Sabrina Kout (Initiative ?Miteinander-Füreinander?) zu sehen.
Enthüllung Offenes Ohr in Ebnat: Personen von links: Andrea Lingel (Künstlerin), Genowajte Strauß (Kommunale Seniorenarbeit), Jutta Grieser (Ansprechpartnerin Ebnat), Uwe Grieser (Ortsvorsteher Ebnat), Magdalena Grämer (Initiative ?Miteinander-Füreinander?), Margot Heiter (Ehrenamtliche ?Schwätze bei der Supp?, Sabrina Kout (Initiative ?Miteinander-Füreinander?) (© Stadt Aalen)

Das Netzwerk der „Offenen Ohren“ wächst kontinuierlich weiter. Kürzlich gestaltete die Bürgerschaft im Teilort Ebnat bereits das dritte Ohr. Dieses wird am Dienstag, 28. Juli, in Ebnat im Eingangsbereich der Geschäftsstelle der VR-Bank Ostalb aufgestellt. Neben der engagierten Bürgerschaft begleitete auch Ortsvorsteher Uwe Grieser die Aktion. Das Format „Offenes Ohr“ wird schrittweise in allen weiteren Teilorten umgesetzt – die Planungen hierzu laufen bereits. Die Stadtverwaltung lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner herzlich dazu ein, die neuen Briefkästen rege zu nutzen und die Zukunft des eigenen Wohnortes aktiv mitzugestalten.

INFO:

Bei Fragen steht Genowajte Strauß von der kommunalen Seniorenarbeit gerne unter der Telefonnummer 07361/52-1245 zur Verfügung.

PNr. 435/2026

© Stadt Aalen, 13.07.2026